acquisto viagra
Site Logo
Main Menu
· Start
· Videos
· Links

2012

Medaillen für Giessener Sprinter
Mit Material der Homepage des LAZ-Giessen
(jth) Die deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach waren für das LAZ Giessen Stadt und Land, in der über dreißigjährigen Vereinsgeschichte , eines der erfolgreichsten Wochenenden, denn mit Ann-Christin Strack ( LAZ/MTV Giessen) und Costa Laurenz ( LAZ / MTV Giessen) konnten gleich  vier Medaillen an die Lahn geholt werden. „Anni“ Strack sicherte sich die Deutsche Vizemeisterschaft im 100m Hürdenlauf und holte im 100 m Sprintfinale die Bronzemedaille der U 20. Costa Laurenz machte es der Vereinskameradin nach und sicherte sich über die 200 m den deutschen Vizetitel und Bronze über 100 m der U 20. Am Freitag konnten sowohl Ann-Christin Strack als auch Costa Laurenz mit der Bronzemedaille überraschen. „Ann – Christin Strack (LAZ / MTV Gießen) wird am Freitag über 100m eine Vorbelastung für Samstag angehen. Ein vorderer Platz ist nicht erwartet. Ich hoffe auf eine neue Bestzeit, die bei 12,10sec so Trainer Markus Czech zu den Erwartungen im Vorfeld.  Ann-Christin Strack lief im Vorlauf gute 12,18 sec. und qualifizierte sich als Vierte sicher für das Finale. Hier konnte die Ostschülerin dann erstmalig die 12 Sekunden-Marke knacken und belegte mit neuer Bestzeit 11,96 sec sensationell den dritten Platz, hinter der Siegerin Alexandra Burghardt ( LAZ Inn / 11,72 sec.) und Katharina Grompe ( LG Olympia Dortmund / 11,89 sec). Die gezeigte Leistung stellt zugleich einen neuen Kreisrekord dar, denn die alte Marke von Virginia Drescher ( Giessener LG ) aus dem Jahre 1968  wurde mit einer Handzeit von 11,8 sec. in den Statistiken geführt. Da bei einer elektrischen Zeitmessung 0,24 sec. im Vergleich zur Handmessung „gutgeschrieben“ werden ist der Uraltrekord nun geknackt. (...)

Der gesamte Bericht, sowie Videos der Läufe sind auf laz-giessen.de zu finden.


Posted by Max on Tuesday 24 July 2012 - 07:32:09 printer friendly create pdf of this news item
Julia Gerter bekommt WM-Startrecht entzogen
Mit Material von der HLV-Homepage:

Julia Gerter wird nicht bei der U20-Weltmeisterschaft in Barcelona an den Start gehen. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hatte die Weitspringerin vom LAZ Gießen nach ihrer Leistung von 6,35 Meter bei der Junioren-Gala am 24. Juni in Mannheim für die Nachwuchstitelkämpfe nominiert, anschließend jedoch erstritt sich ihre Konkurrentin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) per Antrag auf einstweilige Anordnung das Startrecht. Mit dem Schriftsatz des Sportjuristen Michael Lehner (Heidelberg) befasste sich der stellvertretende DLV-Rechtsausschussvorsitzende Thomas Hutt aus Erfurt - und entzog Julia Gerter das Startrecht. Zu diesem Zeitpunkt, Sonntagnacht, weilte die junge Hessin bereits in Barcelona, die nachgerückte Malaika Mihambo flog am Montagmorgen nach Spanien. Ansatzpunkt von Lehner, der auch schon die Leichtathleten Dieter Baumann und Charles Friedek vertreten hat, waren die dehnbaren Nominierungsrichtlinien. Julia Gerter war im Mannheimer B-Wettkampf bei 1,4 Meter pro Sekunde Rückenwind 6,35 Meter weit gesprungen, Malaika Mihambo etwa 75 Minuten später im A-Wettkampf 6,32 (+1,9 RW).

Die DLV-Norm von 6,20 Meter hatten demnach beide erfüllt, ebenso wie die „gesetzte“ Lena Malkus (LG Ratio Münster/6,57). Letztlich entscheidend beim Zwist um den zweiten WM-Startplatz war das in den Nominierungsrichtlinien festgeschriebene Kriterium der „absoluten Jahresbestleistung“. Dieses bewertete Hutt, in diesem Punkt dem Antrag von Lehner folgend, dahingehend, dass auch die Hallenleistung von Malaika Mihambo (6,45 Meter als deutsche Jugendmeisterin) berücksichtigt werden müsse. Julia Gerter hatte aufgrund von Verletzungsproblemen im Winter keine Wettkämpfe bestritten. Die Weitsprung-Qualifikation am Donnerstag, 12. Juli, findet also ohne die Hessin statt, der es laut Trainer Philipp Schlesinger „oberflächlich betrachtet gut geht“. Am Tag der WM-Qualifikation reist sie aus Barcelona ab, am 13. Juli feierte Julia Gerter ihren 18. Geburtstag, den sie sich ganz gewiss ganz anders vorgestellt hatte. Für Michael Siegel, den Sportwart des Hessischen Leichtathletik-Verbandes, war es „ein Schock, dass jetzt schon bei Nominierungen im Nachwuchsbereich gegen den DLV geklagt wird“.


Posted by Carsten on Friday 13 July 2012 - 08:55:31 printer friendly create pdf of this news item
Interview mit Beatrice Marscheck
Mit Material aus der Giessener-Allgemeine (lad):2008 hatte sich Beatrice Marscheck (LAZ Gießen) mit 6,62 m recht überraschend in die deutsche Weitsprungspitze katapultiert und sich dort im darauffolgenden Jahr mit einer Bestweite von 6,73 m, der deutschen Vizemeisterschaft und der WM-Teilnahme in Berlin eindrucksvoll etabliert. Nach starkem Start in die Saison 2010 folgten allerdings Verletzungssorgen. 
Und nun das Comeback auf nationaler Ebene, das nicht eindrucksvoller hätte sein können: Am Sonntag sicherte sich die 26-jährige Garbenteicherin mit 6,49 m in Wattenscheid zum ersten Mal den deutschen Meistertitel im Weitsprung. Im AZ-Interview spricht sie über das vergangene Wochenende.

Herzlichen Glückwunsch zum Titel – hätten Sie selbst überhaupt damit gerechnet?
Marscheck: »Nein, damit hätte ich nicht gerechnet. Eigentlich hatte ich nur darauf gehofft, unter die ersten fünf zu springen.«

Betrachten Sie das jetzt als Ihren größten sportlicher Erfolg?
Marscheck: »Mein größter sportlicher Erfolg ist immer noch das Jahr 2009 mit der WM-Teilnahme in Berlin, das war großartig. Aber das hier kommt schon direkt dahinter.«

Mit welchem Gefühl waren Sie denn in die DM gegangen und wann haben Sie gemerkt, dass an diesem Tag etwas geht?
Marscheck: »Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl. Ich hatte keine Probleme mit meiner Ferse, das Wetter war richtig gut und ich wollte die gute Leistung von Mannheim bestätigen. Und schon im zweiten Versuch mit 6,46 m habe ich gemerkt, dass etwas geht.«

Sie sind dann im letzten Versuch ihre Siegweite von 6,49 m gesprungen; bis dahin hatten Sie mit einem Zentimeter Rückstand auf Platz zwei gelegen – wie geht man bei der Konstellation in den letzten Versuch?
Marscheck: »Ich war wie schon beim Wettkampf in Mannheim relativ locker und dachte mir: ›Den einen Zentimeter schaffe ich auch noch.» Und das hat auch geklappt. Insgesamt wollte ich mit Spaß einen guten Wettkampf abliefern, und das hat gut funktioniert.«

Was trauen Sie sich in dieser Saison noch zu bzw. was sind die nächsten Wettkampfziele?
Marscheck: »Von den Wettkämpfen her sind wir gerade mitten in der Planung. Es steht bisher nur fest, dass ich am Sonntag beim Kölner Buderus-Rhein-Springen starte. Da werden eine Stabhochsprung- und eine Weitsprunganlage direkt am Rhein aufgebaut. Von der Weite her hoffe ich, in diesem Jahr noch eine hohe 6,60er-Weite zu springen, wenn ich gute Bedingungen habe.«

Posted by Nils on Monday 25 June 2012 - 22:09:53 printer friendly create pdf of this news item
Ann-Christin Strack und Julia Gerter knacken WM-Norm
(jth) Mit der Bauhaus Junioren-Gala 2012 fand in Mannheim an diesem Wochenende die 19. Auflage eines der weltbesten Leichtathletik-Nachwuchssportfeste statt. Unter den 500 Teilnehmern (300 internationale Gäste, 200 Deutsche) aus 18 Nationen, die um Zeiten, Weiten und vor allem um die Normen für die Junioren-Weltmeisterschaften vom 10. bis 15. Juli in Barcelona kämpften, befanden sich auch Ann-Christin Strack und Julia Gerter vom LAZ Gießen Stadt und Land.
Schon während der Wettbewerbe standen die Resultate und Filme in einem Live-Ergebnisdienst von leichtathletik.de im Internet zur Verfügung. Nutzer dieses Services staunten nicht schlecht, als sie die hervorragenden Ergebnisse der heimischen Athletinnen im 100-m-Hürdenlauf und im Weitsprung der weiblichen Jugend A (U 20) sahen. Ann-Christin Strack vom Stammverein MTV 1846 Gießen startete unter 29 gemeldeten Teilnehmerinnen im dritten von 5 Vorläufen, aus denen dann die Schnellsten nach den Vorläufen in A/B und C-Endläufen ermittelt wurden. In ihrem Vorlauf erzielte Ann-Christin mit 13,79 sec nicht nur eine persönliche Bestzeit, sie verbesserte auch den von Simone Schön, TSG Giessen-Wieseck mit 14,10 sec aus dem Jahr 1984 gehaltenen Kreisrekord. Mit der siebtbesten Zeit qualifizierte sie sich für das B-Finale und erfüllte sensationell auch noch die U20 WM-Norm (13.80 sec) für Barcelona. Im B-Endlauf knackte sie dann mit erneuter Bestzeit in 13,70 Sekunden ein zweites Mal die WM-Norm und rangiert nun in der aktuellen deutschen Bestenliste auf Rang 3. „Der Wettkampf lief ziemlich perfekt was die Zeiten angeht, an der Technik gibt’s immer noch einiges zu verbessern. Die Bedingungen waren echt super da die Bahn schnell ist und wir Rückenwind hatten, also das perfekte Hürden-Wetter. Im Vorlauf war der Start mal wieder nicht so toll und im B-Finale habe ich zwei Hürden touchiert. Ansonsten haben mir die Läufe sehr gut gefallen “ so die Zusammenfassung von Ann Christin Strack. Die Ostschülerin ist derzeit drittschnellste DLV-Läuferin und wurde aus diesem Grunde als Ersatzkandidatin für die U 20 WM nominiert. „ Nur wenn eine der beiden ersten ausfällt kann ich mitfahren. Das ist aber unwahrscheinlich “ so Ann Christin Strack. Ihr Trainer Markus Czech fügt hinzu. „ Es läuft vor allem bei Anni so gut, weil sie Spaß an dieser Disziplin hat und sie bis jetzt gesund und weitgehend verletzungsfrei geblieben ist. Sie ist jetzt nach einem Jahr intensivem Hürdentraining in einer exzellenten Form und wir wissen wo sie noch Zeit verliert. Sie war in Mannheim hoch konzentriert und hat durch ihre gute Grundschnelligkeit die Basis zum Erfolg gelegt. Jetzt fehlen zur B-Kader-Quali gerade einmal nur 2/100“.
Für Julia Gerter vom LAZ Giessen / SV Gabenteich war es nach einer verletzten Hallensaison der perfekte Saisoneinstieg in den Weitsprung. Mit 6,35 m übertraf die Athletin von Philipp Schlesinger deutlich die geforderte U 20 WM-Norm von 6,20 m recht deutlich und liegt damit in der aktuellen deutschen Bestenliste auf den zweiten Rang. „Der Wettkampf ist ziemlich gut verlaufen, obwohl es mein erster Wettkampf seit langem, da ich auch keine Hallensaison gemacht hatte war. Die ersten beiden Sprünge waren ziemlich stark, doch leider übergetreten. Die 6,35m waren schon ganz gut, aber ich hab gemerkt dass in diesem Jahr noch mehr drin ist. Derzeit bin ich fit und kann schmerzfrei trainieren“ so die Butzbacherin, die derzeit im Frankfurter Sportinternat ihre Heimat gefunden hat. Ihr Trainer Philipp Schlesinger merkte an: „ Es war ein super Wettkampf von Julia, wir sind erst seid zwei Wochen wieder im Training und haben aktuell erst drei Einheiten an der Grube gemacht. Sie hat damit die Norm für die WM erfüllt, ist aber nicht nominiert, da Nominierungen immer nur eine kann Option sind. Die Bundestrainerin hat diese nicht vorgenommen, da sie der Konkurrentin (die heute regulär kürzer gesprungen ist) in Barcelona mehr zutraut. Morgen werden die Nominierungen festgezurrt, ob es dann noch Veränderungen geben wird, oder andere Leistungsnachweise, bleibt bis dahin offen. Insgesamt sehr frustrierend, aber klar wird, dass man einfach noch härter arbeiten muss. Was aber aktuell im Weitsprung heißt, dass man Weiten im Bereich der Weltjahresbesten springen muss um keine Diskussionen aufkommen zu lassen“.

Ergebnisse


gerter.jpg
(Bild: Theimer)
Julia Gerter fliegt bei der Bauhaus Junioren Gala in Mannheim zur JWM-Norm mit 6,35m.



Posted by Nils on Monday 25 June 2012 - 20:14:05 printer friendly create pdf of this news item
Im letzten Versuch zum Titel - Beatrice Marscheck holt mit 6,49m deutsche Meisterschaft
Mit Material aus der Giessener-Allgemeinen: (ras) GIESSEN (ras). Bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Wattenscheid gelingt Beatrice Marscheck vom LAZ Gießen eine Riesenüberraschung, denn die Garbenteicherin springt in ihrem letzten Versuch mit 6,49m zum Titel. Bereits mit ihrem zweiten Sprung von 6,46m setzte Marscheck die Konkurrenz unter Druck und führte damit nach den ersten drei Versuchen das Springerinnenfeld an, während die Top-Favoritin Sosthene Taroum Moguenara (Wattenscheid) nach massiven Anlaufproblemen erst gar nicht ins Finale kam und mit indiskutablen 6,06 Metern nur auf Platz zehn landete. Im vierten Durchgang entwickelte sich der Wettkampf zum Krimi. Melanie Bauschke von der LG Nike Berlin konterte mit 6,47m und Ksenia Achkinadze vom SC Gelnhausen landete bei 6,45m. Aber Marscheck steigerte sich nervenstark im abschließenden sechsten Versuch auf die Tagesbestweite und gewinnt nach Silber in 2009 erstmals den deutschen Meistertitel vor Bauschke und Achkinadze. Zentimeterkrimi „Nach dem Verletzungspech der letzten Monate haben wir sehr konzentriert und akribisch gearbeitet. Eigentlich war der Plan, bereits mit dem ersten Versuch einen Schocker zu setzen, aber das gelang erst mit dem zweiten Sprung, bei dem Beatrice den Balken voll traf. Dieser Zentimeterkrimi kostete die Springerinnen und ihre Trainer ziemlich viel Nerven. Aber „Bea“ machte den ganzen Tag und speziell vor dem letzten Durchgang einen so guten Eindruck, so dass man eine Verbesserung wirklich erwarten konnte“, sagte ihr Trainer Markus Czech.

Ergebnisse

con_86299570_1493_m.jpg
(Bild: Eibner)
Abgehoben und auf dem Sprung zum Titel: Beatrice Marscheck vom LAZ Gießen springt in Wattenscheid 6,49m weit. Mit diesem Ergebnis sichert sie sich die deutsche Meisterschaft im Weitsprung.


Posted by Nils on Monday 25 June 2012 - 19:58:25 printer friendly create pdf of this news item
Deutscher Meistertitel für Beatrice Marscheck
Mit Material von der DLV-Homepage:
Zentimeter-Krimi

Dieses Ergebnis hatte wohl niemand erwartet. Denn für Top-Favoritin Sosthene Taroum Moguenara war der Wettkampf schon nach dem Vorkampf zu Ende. Die Wattenscheiderin hatte erneut massive Anlaufprobleme und landete mit indiskutablen 6,06 Metern nur auf Platz zehn. Damit war der Traum vom ersten DM-Titel im Freien vorbei. Nach dem Ausscheiden der deutschen Nummer eins wurde das Finale zum Zentimeter-Krimi. Immer wieder verschoben sich die Positionen auf den Medaillenplätzen. Am Ende hatte Beatrice Marscheck überraschend die Nase vorn. Die Gießenerin steigerte sich im letzten Versuch auf 6,49 Meter, nachdem zuvor Melanie Bauschke mit 6,47 Metern in Führung gelegen hatte. Obwohl Beatrice Marscheck deutlich an EM- und Olympia-Norm vorbeisprang, freute sie sich über ihren ersten deutschen Meistertitel. Schließlich war die WM-Starterin von 2009 nach Verletzungsproblemen nur schwer in die Saison gekommen, war aber bei der DM schon wieder nahe an ihrer Bestform. „Im Training lief es zuletzt richtig gut. Ich hätte aber nicht gedacht, dass bei diesen Bedingungen 6,49 Meter zum Titel reichen“, sagte die Hessin. Bronze ging an Ksenia Achkinadze (SC Gelnhausen; 6,45 m). Dabei hatte die Deutsche Hallenmeisterin den Vorkampf als Achte nur ganz knapp überstanden. mbn 

Video mit dem letzten Sprung von Beatrice Marscheck, welcher ihr den Meistertitel sicherte:
http://www.leichtathletik.tv/v/weit
Posted by Carsten on Monday 18 June 2012 - 19:30:29 printer friendly create pdf of this news item
Landestitel für Marscheck
Mit Material aus der Giessener-Allgemeinen: (ras) Es war eisig kalt und schüttete in Strömen, als Lara Matheis am Sonntag mit einem Lächeln auf den Lippen gemächlich der schützenden Tribüne des Friedberger Stadions entgegenging.
Denn nach dem 100-m-Sprintsieg in starken 11,93 s am Vortag und dem gerade absolvierten 200-m-Frauenfinale, in dem sie sich in 24,73 s nur um einen Wimpernschlag gegen Beatrice Marscheck vom LAZ Gießen durchsetzen konnte, war die Sprinterin aus Watzenborn-Steinberg am Ziel ihrer Träume. Die Leistungssteigerung von Matheis über die 100-m-Distanz zeichnete sich bereits im Zwischenlauf ab, als sie trotz Gegenwind von 1,0 m/s in 12,09 s eine neue Bestzeit erzielte.
Ein Ergebnis, das sich auch auf deutscher Ebene sehen lassen kann, gelang Beatrice Marscheck im Frauenweitsprung. »Beatrice ist im Anlauf so schnell wie noch nie, aber es besteht die Gefahr, dass sie nach der noch nicht ganz überstandenen Fersenverletzung nicht 100 Prozent Kraft im Absprung einsetzt«, befürchtete ihr Trainer Markus Czech noch kurz vor Wettkampfbeginn. Aber Marscheck zeigte ihre Wettkampfhärte und gewann den Weitsprung souverän nach einer Serie von Sechs-Meter-Sprüngen mit guten 6,34 m. »Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, denn nach der Verletzung zum Saisonauftakt, konnte ich keine Sprünge, sondern lediglich Sprints trainieren. Durch die zeitliche Überschneidung mit dem Weitsprung habe ich hier nicht für die 100 m gemeldet. Ich habe nicht speziell für die 200 m trainiert, aber ich mag die Distanz und werde so morgen entscheiden, ob ich über 200 m antrete«, sagte die Garbenteicherin nach der Weitsprungehrung.
Am Folgetag zeigte Marscheck über 200 m mit 24,76 s bereits im Vorlauf eine tolle Leistung. Im Finale schloss sie nach etwas verhaltener gelaufenen Kurve mehr und mehr zu Matheis auf und musste sich letztlich mit einer Hundertstelsekunde Rückstand (24,74) mit dem ungewohnten zweiten Platz begnügen. Von der hessischen Speerwurfkonkurrenz kaum zu schlagen ist Theresa Pohl von der LG Wettenberg. Zwar machte Fiona Rückert (LG Seligenstadt/44,58) mit einer Serie von Würfen über 44 m das Finale spannend, aber durch 45,96 m im fünften Versuch behielt Pohl trotz erheblichem Trainingsrückstand durch einen Bänderriss im Februar einmal mehr die Oberhand.
Strahlen durfte auch auf der Sportanlage am Burgfeld mit Ann-Christin Strack eine weitere Athletin des LAZ Gießen. Bei widrigsten Bedingungen gewann die U20-Athletin ihren Vorlauf über 100 m Hürden in 14,45 s. Im Finale steigerte sie sich auf 14,20 s und verpasste so nur um vier Hundertstel ihre persönliche Bestzeit. Das bedeutete den Silberrang hinter Anne Marchewski (14,01) vom SC Gelnhausen.


Ergebnisse

123gross_ras6191_larabea_050612_4c_1.jpg
(Bild: ras)
Beatrice Marscheck ersprintet sich über 200 m den Hessischen Vizetitel in Friedberg.


Posted by Nils on Tuesday 05 June 2012 - 14:17:19 printer friendly create pdf of this news item
Ergebnisse des 33. Regionalen Sporfestes inklusive Kreismeisterschaften sind online
Die Ergebnisse für das 2012er Regionale Sportfest der Abt. Leichtathletik des Sportverein Garbenteich können unter folgendem Link heruntergeladen werden.

PDF-Format Html-Format
Posted by Carsten on Sunday 06 May 2012 - 16:10:12 printer friendly create pdf of this news item
Ausschreibung und Zeitplan für das Schülersportfest in Gießen-West 2012 Online
Die Ausschreibung für das 2012er Regionale Sportfest der Abt. Leichtathletik des Sportverein Garbenteich können unter folgendem Link heruntergeladen werden.
Download

Das Schülersportfest wird wie in den letzten Jahren mit integrierten Kreismeisterschaften der Klassen U14 und U12 abgehalten.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg und hoffen auf rege Beteiligung!
Posted by Carsten on Tuesday 13 March 2012 - 21:19:18 printer friendly create pdf of this news item
Costa Laurenz gewinnt Silbermedaille

Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften: Verletzung verhindert Länderkampf-Start - Strack Dritte über 60 m Hürden 

Mit Matreial aus dem Giessener Anzeiger:
(ras) Für Costa Laurenz und Ann-Christin Strack werden Träume wahr, denn den beiden Sprintassen des LAZ Gießen gelang bei den 44. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen der nationale Durchbruch. Laurenz lief im Glaspalast über 200 m zum Vizetitel und Strack erkämpfte sich Bronze über 60 m Hürden. Aber leider wird die Freude von einem Wermutstropfen getrübt, denn Costa Laurenz muss verletzungsbedingt die Hallensaison beenden.

Schon vor Beginn der Meisterschaften klagte der Langgönser über muskuläre Probleme, sodass sein Trainer Markus Czech das Training in den letzten Tagen vor dem Wettkampf mehr als geplant reduzierte. So trat Laurenz am ersten Starttag mit gemischten Gefühlen zum Vorlauf über 200 m an. Der Gymnasiast der Friedrich-Feld-Schule begann jedoch seinen Lauf sehr schnell und kontrollierte dann das Rennen. Mit 21,92 s erreichte er die drittschnellste Zeit nach Abschluss aller Vorläufe hinter dem klaren Favoriten und Vorjahressieger Patrick Domogala (MTG Mannheim/21,40) und dem überraschend starken Simon Schütz vom TV Hohenstein, der mit 21,64 s seine bisherige Bestzeit um eine glatte halbe Sekunde steigerte. Allerdings schmerzte danach ein verhärteter Beinmuskel so stark, dass Laurenz trotz einer langen Physio-Behandlung auf den Start über die 60 m verzichtete und sich ganz auf das anschließende 200 m Finale konzentrierte. Das Verletzungspech traf aber auch Domogola bei seinem Titelgewinn über 60 m (6,78), sodass der Mannheimer zum 200 m Endlauf nicht antrat.

Nach dem Finalstart über die Hallenrunde lief Laurenz auf Bahn drei kontinuierlich die Lücke zu dem auf der schnelleren Außenbahn gestarteten Schütz zu. Dieser hielt dem Angriff auf der Zielgeraden jedoch stand und gewann in 21,64 s vor Laurenz, der allen Problemen zum Trotz mit neuer persönlicher Bestzeit von 21,75 s glänzte. Dazu sein Trainer Markus Czech: „Costa wurde zwei Tage behandelt und ist trotz starker Einschränkung Deutscher Vizemeister geworden. Das ist aller Ehren wert. Leider müssen wir seine Saison aber beenden, denn die Gesundheit geht vor. Das ist doppelt schade, denn er wurde vom DLV für den Jugend-Hallenländerkampf in zwei Wochen in Frankreich, sowohl über 200 m als auch für die Bundesstaffel, nominiert.“

Einen Superauftakt lieferte auch Ann-Christin Strack bei den 200 m Vorläufen ersten Tag ab und sprintete in 24,69 s die fünftschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen. Damit toppte die LAZ-Athletin mit Basisverein MTV selbst ihre Freiluftzeiten. So trat die Ostschülerin hochmotiviert über die Hürden an. Mit drei, laut ihres Trainers Czech, eher kampfbetonten, statt technisch versierten Läufen, beeindruckte sie mit einer Konstanz auf Spitzenniveau. Nach 8,61 s im Vorlauf qualifizierte sich Strack mit der drittschnellsten Zeit von 8,60 s für das Finale. Auch dort blieb sie nach gutem Start in erneuten 8,60 nur hauchdünn über ihrer Bestzeit von 8,54 s und wurde hinter Titelverteidigerin Franziska Hofmann (LAC Chemnitz/8,28) und Annika Drazek (TV Gladbeck/8,50) Dritte. Nach der tollen Vorstellung am Samstag fehlte am Sonntag über 60 m die letzte Konzentration und die Gießenerin schied nach 7,84 s im Vorlauf mit wiederum 7,84 s im Zwischenlauf aus. Den Titel auf der Sprintgeraden gewann Alexandra Burghardt (LAZ Inn) in 7,42 s. Das anschließende 200 m Finale musste die Achtzehnjährige auf der kurvenproblematischen zweiten Bahn bestreiten und lief hinter der Titelträgerin Rebecca Haase (LV 90 Erzgebirge/24,11) und der Silbergewinnerin Monika Zapalska (TuS Lintorf/24,30) in 24,80 s als Dritte durchs Ziel. Das bedeutete Platz fünf nach beiden Zeitendläufen.

„Anni ist auf der engen Bahn zwei mit 24,80 eine echte Bombenzeit gelaufen. Der fünfte Platz hat ihr in zwei Wochen beim Länderkampf in Val-de-Reuil einen festen Staffelplatz in der Nationalmannschaft eingebracht. Und durch ihren superkonstanten Auftritt ist sie zudem über die Hürden als Reserve eingeplant“, freut sich Trainer Czech.

Bei den parallel stattfindenden deutschen Winterwurf-Jugendmeisterschaften verstauchte sich Lukas Rückel (LAZ/KSG Bieber) im ersten Speerwurfversuch im Bereich der Achillessehne. Kaum noch in der Lage aufzutreten, blieb Rückel nach einem weiteren ungültigen Wurf im dritten Durchgang mit 51,95 m deutlich unter seinen Möglichkeiten und wurde Dreizehnter. 

Ergebnisse   

In der deutschen Elite ganz vorne dabei: Bei den Jugendhallenmeisterschaften laufen Ann-Christin Strack (links) und Costa Laurenz starken Zeiten und werden mit der Bronze- bzw. Silbermedaille belohnt.	Foto: Schmidt
(Bild: ras)
In der deutschen Elite ganz vorne dabei: Bei den Jugendhallenmeisterschaften laufen Ann-Christin Strack (links) und Costa Laurenz starken Zeiten und werden mit der Bronze- bzw. Silbermedaille belohnt. 
Posted by Max on Thursday 23 February 2012 - 09:25:22 printer friendly create pdf of this news item
Go to page 1 2 
News Categories
Datum / Zeit
 
This site is powered by e107, which is released under the terms of the GNU GPL License.

e107
PHP
MySQL