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Ann-Christin Strack und Julia Gerter knacken WM-Norm
(jth) Mit der Bauhaus Junioren-Gala 2012 fand in Mannheim an diesem Wochenende die 19. Auflage eines der weltbesten Leichtathletik-Nachwuchssportfeste statt. Unter den 500 Teilnehmern (300 internationale Gäste, 200 Deutsche) aus 18 Nationen, die um Zeiten, Weiten und vor allem um die Normen für die Junioren-Weltmeisterschaften vom 10. bis 15. Juli in Barcelona kämpften, befanden sich auch Ann-Christin Strack und Julia Gerter vom LAZ Gießen Stadt und Land.
Schon während der Wettbewerbe standen die Resultate und Filme in einem Live-Ergebnisdienst von leichtathletik.de im Internet zur Verfügung. Nutzer dieses Services staunten nicht schlecht, als sie die hervorragenden Ergebnisse der heimischen Athletinnen im 100-m-Hürdenlauf und im Weitsprung der weiblichen Jugend A (U 20) sahen. Ann-Christin Strack vom Stammverein MTV 1846 Gießen startete unter 29 gemeldeten Teilnehmerinnen im dritten von 5 Vorläufen, aus denen dann die Schnellsten nach den Vorläufen in A/B und C-Endläufen ermittelt wurden. In ihrem Vorlauf erzielte Ann-Christin mit 13,79 sec nicht nur eine persönliche Bestzeit, sie verbesserte auch den von Simone Schön, TSG Giessen-Wieseck mit 14,10 sec aus dem Jahr 1984 gehaltenen Kreisrekord. Mit der siebtbesten Zeit qualifizierte sie sich für das B-Finale und erfüllte sensationell auch noch die U20 WM-Norm (13.80 sec) für Barcelona. Im B-Endlauf knackte sie dann mit erneuter Bestzeit in 13,70 Sekunden ein zweites Mal die WM-Norm und rangiert nun in der aktuellen deutschen Bestenliste auf Rang 3. „Der Wettkampf lief ziemlich perfekt was die Zeiten angeht, an der Technik gibt’s immer noch einiges zu verbessern. Die Bedingungen waren echt super da die Bahn schnell ist und wir Rückenwind hatten, also das perfekte Hürden-Wetter. Im Vorlauf war der Start mal wieder nicht so toll und im B-Finale habe ich zwei Hürden touchiert. Ansonsten haben mir die Läufe sehr gut gefallen “ so die Zusammenfassung von Ann Christin Strack. Die Ostschülerin ist derzeit drittschnellste DLV-Läuferin und wurde aus diesem Grunde als Ersatzkandidatin für die U 20 WM nominiert. „ Nur wenn eine der beiden ersten ausfällt kann ich mitfahren. Das ist aber unwahrscheinlich “ so Ann Christin Strack. Ihr Trainer Markus Czech fügt hinzu. „ Es läuft vor allem bei Anni so gut, weil sie Spaß an dieser Disziplin hat und sie bis jetzt gesund und weitgehend verletzungsfrei geblieben ist. Sie ist jetzt nach einem Jahr intensivem Hürdentraining in einer exzellenten Form und wir wissen wo sie noch Zeit verliert. Sie war in Mannheim hoch konzentriert und hat durch ihre gute Grundschnelligkeit die Basis zum Erfolg gelegt. Jetzt fehlen zur B-Kader-Quali gerade einmal nur 2/100“.
Für Julia Gerter vom LAZ Giessen / SV Gabenteich war es nach einer verletzten Hallensaison der perfekte Saisoneinstieg in den Weitsprung. Mit 6,35 m übertraf die Athletin von Philipp Schlesinger deutlich die geforderte U 20 WM-Norm von 6,20 m recht deutlich und liegt damit in der aktuellen deutschen Bestenliste auf den zweiten Rang. „Der Wettkampf ist ziemlich gut verlaufen, obwohl es mein erster Wettkampf seit langem, da ich auch keine Hallensaison gemacht hatte war. Die ersten beiden Sprünge waren ziemlich stark, doch leider übergetreten. Die 6,35m waren schon ganz gut, aber ich hab gemerkt dass in diesem Jahr noch mehr drin ist. Derzeit bin ich fit und kann schmerzfrei trainieren“ so die Butzbacherin, die derzeit im Frankfurter Sportinternat ihre Heimat gefunden hat. Ihr Trainer Philipp Schlesinger merkte an: „ Es war ein super Wettkampf von Julia, wir sind erst seid zwei Wochen wieder im Training und haben aktuell erst drei Einheiten an der Grube gemacht. Sie hat damit die Norm für die WM erfüllt, ist aber nicht nominiert, da Nominierungen immer nur eine kann Option sind. Die Bundestrainerin hat diese nicht vorgenommen, da sie der Konkurrentin (die heute regulär kürzer gesprungen ist) in Barcelona mehr zutraut. Morgen werden die Nominierungen festgezurrt, ob es dann noch Veränderungen geben wird, oder andere Leistungsnachweise, bleibt bis dahin offen. Insgesamt sehr frustrierend, aber klar wird, dass man einfach noch härter arbeiten muss. Was aber aktuell im Weitsprung heißt, dass man Weiten im Bereich der Weltjahresbesten springen muss um keine Diskussionen aufkommen zu lassen“.

Ergebnisse


gerter.jpg
(Bild: Theimer)
Julia Gerter fliegt bei der Bauhaus Junioren Gala in Mannheim zur JWM-Norm mit 6,35m.



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Posted by Nils on Monday 25 June 2012 - 20:14:05 printer friendly create pdf of this news item
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