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Europäisches Jugendolympiafestival in der Türkei - Julia Gerter gewinnt Silber
Mit Material von Jörg Theimer: (jth) Zum Abschluss des Europäischen Jugendolympiafestivals (EYOF) in der Türkei hat Julia Gerter vom LAZ Giessen / SV Garbenteich die zweite Medaille aus hessischer Sicht geholt. Die Weitspringerin vom LAZ Gießen gewann Silber, mit 6,14 Metern. Zwischenzeitlich schnupperte Julia sogar an der Goldmedaille. Im dritten Durchgang war sie mit ihrer Weite in Führung gegangen. Doch am Ende fing sie die Ukrainerin Bekh, mit 6,25 m noch ab. 
Das European Youth Olympic Festival (EYOF) geht auf eine Initiative von IOC-Präsident Dr. Jacques Rogge zurück. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die seit 1991 durchgeführt wird, die besten europäischen Jugendlichen an die Olympische Bewegung und die Anforderungen des internationalen Spitzensports heranzuführen. Die Teilnahme am EYOF soll bei den Jugendlichen auch den Traum wecken, einmal bei Olympischen Spielen zu starten. Zugleich soll die Veranstaltung die Einheit der Europäischen Nationen symbolisieren, zusammen mit der reichen und differenzierten Kultur, die auf dem europäischen Kontinent anzutreffen ist. „ Der Wettkampf und auch die Spiele waren  war ein Erlebnis, das ich nicht vergessen werde. 4000 Nachwuchsathletinnen und -athleten aus 49 Ländern, die in den neun Sportarten Leichtathletik, Basketball, Radsport, Turnen, Handball, Judo, Tennis, Volleyball und Schwimmen erstmals um olympische Medaillen kämpfen werden waren dabei“ so Julia Gerter.
Nach der erfolgreichen Hallensaison, in der die Gymnasiastin des Weidig-Gymnasiums mit 6,35 m den DM-Vizetitel errang, konnte die Athletin von HLV-Trainer Philipp Schlesinger bei der internationalen B-Jugend-Gala in Schweinfurt mit 6,14 m die geforderte Norm von 6,05 m für die EYOF sicher erfüllen.  „Die Saison lief nach einer Muskelverletzung im Trainingslager schleppend an, doch zum Normwettkampf war Julia bestens vorbereitet. In der Türkei sollte dann eine neue Bestleistung fallen“ so Schlesinger. In der Qualifikation benötigte die Abiturientin nur einen Versuch von 5,97 m um das Finale zu erreichen. Mit dieser Leistung konnte sie sich als sechste  von zwölf Teilnehmerinnen qualifizieren.
„Der Vorkampf verlief relativ entspannt. Ich war schon etwas aufgeregt, aber die Freude nun endlich an den Start gehen zu dürfen überwiegte. Nachdem ich nach dem 1. Sprung die geforderte Quali-Norm für das Finale erreicht hatte, war ich ziemlich erleichtert und habe mich auf das Finale gefreut“ so Gerter. Im Vorfeld des Finales tüftelte das Athletin/Trainer-Duo gemeinsam die Taktik aus. „Ich wollte mir zunächst mit dem ersten Sprung die weiteren 5 Versuche sichern und dann etwas drauflegen ! Ein festes Ziel hatte ich nicht, sondern wollte einfach nur meiner Qualifizierung gerecht werden und zeigen, was ich drauf habe.  Das Bestmögliche geben und dann schauen, was so drin ist :) Das Finale wollte ich einfach nur genießen“ so das Vorhaben von Julia Gerter. Im Finale bei 30 Grad im Schatten, startete die Athletin von Philipp Schlesinger mit 5,89 m und es folgte ein zweiter ungültiger Versuch. Im dritten Durchgang flog die LAZ-Athletin dann auf ausgezeichnete 6,14 m und lag plötzlich in Führung. „Ich wollte zunächst mit dem ersten Sprung eine gute Weite vorlegen und mich dann steigern. Im  dritten Versuch hatte ich dann die Zuschauer mit eingebunden, um mich auch noch mehr zu motivieren“ was auch hervorragend gelang.
„Es gehört schon eine Portion Selbstbewusstsein dazu, nach einem ungültigen Versuch im dritten Durchgang in einem internationalem Finale alles auf einen Karte zu setzen“ so der Trainer. „Ich habe mir nur gedacht, dass das noch nicht alles war und eigentlich noch mehr drin ist. Ich wollte mir "das Krönchen" aufsetzen :-)  . Außerdem war mir auch klar, dass der Wettkampf noch nicht zu Ende war und noch viel passieren kann - meinerseits und auch von meinen Konkurrentinnen“ so die Selbsteinschätzung der Athletin. Es folgten im 4. und 5. Durchgang, Weiten von 6,03 m und 5,99 m. Im vorletzten Versuch sprang dann die Ukrainerin Maryna Bekh 6,25 m und ging somit in Führung .
„In meinem letzten Versuch habe ich dann noch mal alles auf einen Karte gesetzt. Ich wollte kontern und mir die Führung zurück holen, doch leider war der Versuch knapp ungültig“ so Julia  Gerter. „Das Gefühl bei der Siegerehrung war schon sehr schön. Endlich konnte die ganze Aufregung abfallen und ich habe mich einfach gefreut bei der Siegerehrung dabei zu sein und auch dass ich eine Medaille gewonnen hatte und sie in den Händen halten konnte“  so die Eindrücke der LAZ-Athletin. „ Ich bin super zufrieden mit der Leistung von Julia. Wir peilen jetzt am kommenden Wochenende die Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena an und möchten dort gerne die Weite noch mal toppen. Die Silbermedaille ist für Julia Gerter ein großer Erfolg. Der Start bei einer internationalen Meisterschaft, ob U18-WM oder EYOF, war ihr erklärtes Saisonziel gewesen “ so das  Gespannes Gerter/Schlesinger.

Ergebnisse


Link zum Leichtathletikportal www.leichtathletik.de

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(Bild: Gantenberg)
Julia Gerter gewinnt die Silbermedaille bei den EYOF in Trabzon in der Türkei im Weitsprung mit 6,14m.


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Posted by Nils on Monday 01 August 2011 - 19:39:38 printer friendly create pdf of this news item
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