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EM-Norm bleibt für Beatrice Marscheck dieses Jahr leider unerreicht
BRAUNSCHWEIG (jth). Unter dem Motto „Von B(erlin) über B(raunschweig) nach B(arcelona)“ fanden im Eintracht Stadion in Braunschweig die 110. deutschen Leichtathletik-Meisterschaften statt. Denn es ging bei der DM auch um die letzten EM-Tickets.
Für Beatrice Marscheck vom LAZ Gießen/SV Garbenteich ging es darum, ihre gezeigten Vorleistungen über 100 m und dem Weitsprung im Feld der nationalen Spitze zu bestätigen und sich dort zu behaupten. Mit der 100 m-Zeit von 12,06 sec lieferte die Sportstudentin keine neue Saisonbestleistung ab, hatte jedoch die ideale Vorbelastung für den Weitsprungwettkampf. Doch der Weitsprungwettbewerb war für die Studentin nicht wie im Vorjahr mit der Vizemeisterschaft die Krönung des Wettbewerbes, denn mit 6,08 m war sie als 13. nicht für das Finale der besten acht Springerinnen qualifiziert. „Ich hatte eigentlich ein super Laufgefühl. Der Start war optimal, denn ich hatte die beste Reaktionszeit, doch bei 60 m verkrampfte ich ein wenig, kam nicht mehr in Tritt und konnte die entstandene Lücke zur Spitze nicht mehr verringern. Es herrschte ein gewaltiger Gegenwind, es war ein Kampf ohne Ende“, sagte Marscheck. Den Vorlauf gewann Yasmin Kwadwo (TV Wattenscheid) in 11,69 vor Cathleen Tschirch (Bayer Leverkusen/11,92). „Bea hat einen etwas unglücklichen Auftritt im Sprint gehabt, sie ist fit für den Weitsprung“, orakelte ihr Trainer Markus Czech.
Am Sonntag stand der im Vorfeld erwartete Weitsprung-Krimi auf dem Programm. Gleich sechs Kandidatinnen klopfen an die EM-Norm von 6,60 m, die bisher nur von Bianca Kappler zwei mal erfüllt wurde. „Heute geht es um die Wurst. Bea ist gut drauf und wurde noch mal vom HLV-Physio behandelt. Sie kann ihren Vizetitel aus dem Vorjahr verteidigen und sich in der nationalen Spitze etablieren. Erstes Etappenziel ist jedoch in das Finale zu kommen, hierzu ist schon eine Weite von 6,40 von Nöten“, sagte Trainer Czech vor dem Wettkampf. Doch man hatte den Eindruck, als wäre Braunschweig kein gutes Pflaster für die Studentin des LAZ, denn im ersten Durchgang landete sie nur bei 6,06 m. „Wir haben heute hier mit wechselnden Winden zu kämpfen, auf diese Bedingungen müssen sich alle Athletinnen erst einmal einstellen“, meinte ihr Trainer. Der zweiten Versuch wurde er als ungültig in die Statistik aufgenommen. „Im dritten Versuch hieß es also dann für mich, alles auf eine Karte zu setzen. Was passiert, werden wir sehen“, lautete das Vorhaben von Marscheck. „Kurz vor dem Ablauf kam noch mal eine Windböe auf und ich ging sicherheitshalber einen Fuß zurück, so verschenkte ich aber am Brett 30 cm“, berichtete die Springerin. Ihr dritter Durchgang landete auch nur bei 6,08 m. Der Endkampf war ihr somit als 13. verwehrt geblieben. „Es war nicht unser Wochenende, wir sind natürlich enttäuscht über das Abschneiden. Jetzt möchte Bea noch mal bei den Süddeutschen ihr Saisonbestleistung von 6,56 m unter Beweis stellen“, gab sich Trainer Markus Czech aber nicht geschlagen. Den Wettbewerb gewann in einem spannenden Finale, durch den Saisonverzicht von Sophie Krauel (TuS Jena), der deutschen Meisterin von 2008 und 2009, Bianca Kappler (LC Rehlingen), die sich mit 6,59 m klar durchsetzte. Vier ihrer fünf gültigen Versuche hätten zum Titel gereicht. Rang zwei sicherte sich Nadja Käther. Die Hamburgerin sprang im fünften Versuch 6,50 m weit, verpasste damit aber die zweite EM-Normerfüllung um zehn Zentimeter. Gar nicht erst in den Endkampf kam Sosthene Moguenara. Die Wattenscheiderin verließ als Neunte mit 6,21 Metern frühzeitig das Stadion. Da aber keine andere Springerin die EM-Norm schaffte, kann die im Tschad geborene Weitspringerin aber davon ausgehen, mit in Barcelona dabei zu sein. Bronze ging an Melanie Bauschke (LG Nike Berlin, 6,47).

Ergebnisse

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(Bild: Jörg Theimer)
Beatrice Marscheck scheidet bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig bereits im Vorkampf aus.

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(Bild: Jörg Theimer)
Beatrice Marscheck mit ihrem Trainer Markus Czech, der trotz des relativ schwachen Abschneidens zufrieden auf die bisherige Saison blickt :"[...]Es lief ja auch eigentlich ganz gut. Und ihre Leistung kann sich ebenfalls immer noch sehen lassen [...]Unter anderem ist sie zweimal deutsche Hochschulmeisterin geworden. So schlecht ist die Saison für Beatrice gar nicht".
Posted by Nils on Saturday 24 July 2010 - 11:42:24 printer friendly create pdf of this news item
Ausschreibung für den 31. Volkslauf online
Die Ausschreibung für den 31. Volkslauf der Abteilung Leichtathletik des SV 1928 Garbenteich e.V. am 12.09.2010 kann ab sofort heruntergeladen werden.
Download

Weitere Informationen über die Veranstaltung, Strecken- und Anfahrtsbeschreibung lesen Sie auf unserer Volkslaufseite.
Link

Die Onlineanmeldung wird voraussichtlich ab dem 01.08.2010 frei geschaltet.
Posted by Carsten on Monday 05 July 2010 - 19:41:00 printer friendly create pdf of this news item
Lisa Magel Hessenmeisterin im Hochsprung - SVG-Staffel Vizehessenmeister über 4x100 m bei den Hessischen Jugendmeisterschaften in Neu-Isenburg
Welch eine Sommersaison für die Garbenteicher A- und B-Jugend Mädels! Mit Material von Rainer Schmidt: NEU-ISENBURG (ras). Eine Gluthitze herrschte im Neu-Isenburger Stadion beim zweiten Teil der hessischen Einzel-Meisterschaften und beeinflusste besonders die spät an beiden Wettkampftagen gelegenen Sprintendläufe und Langstrecken. Nach dem starken Auftritt Gießener Athleten in Wetzlar gab es auch in Neu-Isenburg bei der A-Jugend und den A-Schülern viele Titel und Podestplätze.
In der Jugend A gewannen Cynthia Schmidt von der LG Erda-Heuchelheim im 100 m Sprint und Lisa Magel vom LAZ Gießen beim Hochsprung.Den Titel für eine A-Jugendliche aus dem Gießener Raum gab es am Sonntag. Bereits nach dem Zeitlauf (14,69) über 100 m Hürden sah Lisa Magel wie die sichere Siegerin aus. Im Finale fädelte sie deutlich in Führung liegend an einer Hürde ein, kam dadurch aus dem Tritt und landete in 16,07 auf dem Bronzerang. Eineinhalb Stunden später hatte die Siebenkämpferin ihren Ärger überwunden und dominierte klar den Hochsprung. Mit 1,71 m qualifizierte sich die Steinbacherin für die deutschen Jugendmeisterschaften und konnte wieder lächeln.
Einen Silberplatz gab es für Magel zudem in der 4x100-m-Staffel. Zusammen mit Isabell Pastau, Julia Gerter und Ann-Christin Strack mussten sich die LAZ-Mädels in 48,36 Sekunden nur der Startgemeinschaft Wiesbaden-Reisen (47,83) geschlagen geben. Im Weitsprung sprang Julia Gerter (LAZ) im letzten Versuch mit 5,62 m auf den Bronzeplatz. Hier siegte Gesa Kratsch von der LG Friedberg-Fauerbach (5,79) vor Kyra Buhlmann (5,70) von der LG Eintracht Frankfurt. Den hochklassigsten Wettbewerb der Meisterschaften lieferte die 22 Mädels der Jugend B über 200 m ab. „Rund 10 Teilnehmerinnen haben Chancen auf das Finale. Da muss man schon im Vorlauf vollen Einsatz laufen,“ bedauerte Cynthia Schmidt. Entsprechend eng wurde es in den Vorläufen, bei denen Lara Matheis (TSG Gießen-Wieseck/25,35) um eine Hundertstel das Finale verpasste. Im Endlauf sah Julia Gerter nach dem Startschuss die rote Karte. „Ich habe ein wenig gezuckt,“ gestand Gerter nach ihrer Disqualifikation. Schmidt und Ann-Christin Strack gingen in diesem Finale ohne Medaillen von der Bahn. Strack wurde in 25,26 Vierte. Nach den Vorläufen Zweite (25,22), musste sich eine entkräftete Schmidt mit Rang fünf (25,80) begnügen. In 24,36 siegte Julia Schaefers (LAV Kassel) und schob sich damit auf Rang sieben der deutschen Jugendbestenliste vor. Ein Achtungserfolg gelang der StG Heuchelheim-Wieseck-Lich über 4x100 m. Nikola Graupner, Matheis, Janina Knappik und Schmidt unterboten als Sechste in 49,74 Sekunden die Fünfzigsekundenmarke.

Ergebnisse

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(Bild: Rainer Schmidt)
Lisa Magel, Isabell Pastau, Ann-Christin Strack und Julia Gerter: Die Garbenteicher A- und B-Jugendlichen wurden Vize-Hessenmeister der weiblichen Jugend über 4x100 m
Posted by Nils on Wednesday 30 June 2010 - 10:05:17 printer friendly create pdf of this news item
Anlauf zu schnell, EM-Norm für Beatrice Marscheck noch zu weit weg
MIt Material von Jörg Theimer: WATTENSCHEID/GIESSEN (jth). Ideales Leichthatletik-Wetter trieb die Athleten bei der Gala in Bochum-Wattenscheid am Samstag zu starken Leistungen. Die besten deutschen Athleten suchten drei Wochen vor den den internationalen Vergleich, griffen im Lohrheidestadion drei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften noch einmal die EM-Normen an oder wollten sich in eine gute Position für die Europameisterschaften in Barcelona (26. Juli bis 1. August) bringen. Dieses Ziel hatte auch Beatrice Marscheck vom LAZ Gießen/SV Garbenteich, die seit Wochen auf der Jagd nach der EM-Qualifikationsnorm ist. „Ich wollte hier unbedingt die Norm von 6,60 m anpeilen“ so lautete die Kampfansage der deutschen Vizemeisterin des vergangenen Jahres und WM-Teilnehmerin. Doch mit 6,21 m und Rang sieben blieb die Studentin weit entfernt von diesem Ziel. „ Wir haben vor kurzen den Anlauf verlängert, mittlerweile ist Bea so schnell am Brett, dass sie heute große Probleme mit dem Anlauf bekam. Es war jedoch die richtige Entscheidung, den Anlauf zu verlängern. Der letzte Sprung war super, jedoch knapp ungültig“, meinte Trainer Markus Czech begin_of_the_skype_highlighting end_of_the_skype_highlighting zum Auftritt seiner Athletin. Direkt nach dem Weitsprung trat Marscheck noch über 200 m an und konnte sich mit 24,19 Sekunden als drittbeste Deutsche behaupten. „Ich nicht enttäuscht, dass ich vor der großen Kulisse die Norm nicht geschafft habe. Ich habe noch zwei Chancen und werde mein Bestes geben“ gab sich Marscheck nach dem Wettkampf weiter kämpferisch und zuversichtlich. Was Marscheck nicht gelang, klappte bei der Lokalmatadorin Sosthene Taroum Moguenara. Die deutsche Hallenmeisterin verbesserte ihre Saisonbestleistung um zwölf Zentimeter auf 6,65 Meter und schaffte damit zum ersten Mal die EM-Norm. Mit dieser Weite sicherte sich Moguenara Platz zwei hinter der Weltjahresbesten (7,13 m) aus Russland, Olga Kucherenko, die eine Weltklasseleistung von 6,90 Metern zeigte und damit ihre Favoritenstellung für Barcelona untermauerte.Ergebnisse
Posted by Nils on Tuesday 29 June 2010 - 18:54:57 printer friendly create pdf of this news item
Garbenteicherinnen Gerter, Magel und Strack schielen (erneut) auf Gold bei den Hessischen Jugendmeisterschaften am Wochenende in Neu-Isenburg
Mit Material von Ralf Schmidt - Giessener Anzeiger GIESSEN (ras). Am Wochenende kommt es in Neu-Isenburg für die hessischen Leichtathleten der Jugend A und Schüler A zu den Einzel-Meisterschaften. Im Sportpark an der Alicestraße starten dabei heimische Athleten zwischen 14 und 19 Jahren unter anderen vom LAZ Gießen und der TSG Gießen-Wieseck. Auf einen ähnlichen Coup wie in Wetzlar darf Leichtathletik-Neuling Costa Laurenz vom LAZ Gießen über 100 m hoffen, der nun in der U20 jedoch mit stärkerer Konkurrenz rechnen muss. Ähnliches gilt für Ann-Christin Strack und die Titelverteidigerin Cynthia Schmidt (TSF Heuchelheim), neben denen aus dem Feld der 44 Teilnehmerinnen im 100 m-Finale die Vorjahreszweite Julia Schäfers (Kassel), Chantal Buschung (Wiesbaden), die Frauendritte der „Hessischen“ in Wetzlar, und Lara Matheis (TSG Gießen-Wieseck) zu erwarten sind. Neben den genannten Gießener Mädels wird über 200 m auch Julia Gerter(LAZ) um eine Finalteilnahme kämpfen, hier trägt jedoch Schäfers (24,45) als Achte der aktuellen deutschen Jugend-Bestenliste die Favoritenbürde. Vorderste Plätze darf man bei den A-Jugendlichen zudem von Lisa Magel (LAZ) im Hochsprung und Mona Althenn (LG Wetzlar/Ebersgöns) mit der Kugel erwarten. Bei den Schülern der M14 hofft Felix Repp von der LG Langgöns-Oberkleen auf Edelmetall im 80 m-Hürdensprint und beim Weitsprung. Die Dominanz bei den Sprinterinnen auf Hessenebene können Lisa Mayer (LGLO) und Luca Helen Schmitt (TV Großen-Linden) noch weiter untermauern.
Posted by Nils on Friday 25 June 2010 - 09:45:26 printer friendly create pdf of this news item
Überragende Garbenteicher Mädels bei den Hessischen in Wetzlar - Gerter, Marscheck und Strack mit Titel(n)
Mit Material von Rainer Schmidt aus dem Giessener-Anzeiger : WETZLAR (ras). Selten war der Gießener Raum bei hessischen Leichtathletik-Meisterschaften so erfolgreich wie am Wochenende in Wetzlar. Durch die dreifache Titelgewinnerin Beatrice Marscheck sowie Adrian Becker, Laurenz Costa, Ann-Christin Strack und Julia Gerter gingen sieben Titel an Athletinnen und Athleten des LAZ Gießen. Ebenfalls mit Gold dekoriert wurden Theresa Pohl von der LG Wettenberg und die Heuchelheimerin Cynthia Schmidt. Zwei weitere Hessentitel warfen die für die LG Wetzlar startenden Geschwister Nico und Mona Althenn aus Ebersgöns. Zudem gab es noch reichlich weitere Treppchenplätze.Bei den Aktiven und Trainern aus dem Gießener Raum sah man nur zufriedene Gesichter. Beatrice Marscheck erkämpfte als einzige Teilnehmerin in Wetzlar drei Titel. Die Garbenteicherin lief über 100 m in 11,98 locker die schnellste Zeit der 27 Vorlauf-Teilnehmerinnen. Im Zwischenlauf sprintete sie bei 0,9 m/s Rückenwind mit 11,69 eine Zeit, die aktuell Platz neun der deutschen Bestenliste bedeutet. Im Finale ließ die 24-Jährige den weiteren Medaillengewinnerinnen Katharina Hoffart (LG Odenwald/12,21) und der noch A-Jugendlichen Chantal Buschung (Wiesbaden/12,25) keine Chance und stürmte nach 11,84 über die Ziellinie.Schon im Vorfeld der Meisterschaften sah Trainer Markus Czech dem Weitsprung mit gemischten Gefühlen entgegen: „Bea ist gut drauf und ich erwarte über 100 m eine Zeit unter 10,80. Aber mit der Renovierung des Wetzlarer Stadions ist die Weitsprunggrube vor der Tribüne weggefallen. So wird vermutlich die windanfällige Anlage im Westbogen benutzt. Hier gab es bei viel Wind nur selten herausragende Weiten.“ Die Aussage von Czech wurde in den von böigem Gegenwind geprägten Wettbewerben bestätigt. Marscheck sprang im dritten Versuch ihre Tagesbestweite von 6,18 m und beendete nach 6,03 m im vierten Durchgang die Disziplin, um sich auf das 100 m Sprintfinale vorzubereiten.Auch am Sonntag war die LAZ-Athletin erwartungsgemäß über 200 m nicht zu schlagen. Nach 24,28 im Vorlauf, gewann die Lehramtsstudentin in 24,07 das Finale vor Christiane Klopsch (24,24) von der LG Friedberg-Fauerbach. Für Czech war klar, „Beatrice hätte im 200 m Vorlauf deutlich unter 24 Sekunden laufen können, denn die letzten 40 m ist sie nur ausgetrabt. Im Finale zeigte sich, dass Bea derzeit wegen der Trainingsausrichtung keine zwei Topläufe binnen zwei Stunden abliefern kann.“

Bereits im Vorfeld der Meisterschaften stand fest, ein Sieg in den Sprints über 100 m und 200 m der B-Jugend führt nur über Cynthia Schmidt von den TSF Heuchelheim oder Ann-Christin Strack vom LAZ Gießen. Ihre Vorläufe auf der Sprintgeraden gewannen beide in jeweils 12,36. Im Zwischenlauf lieferte Schmidt eine Zeit von 12,29 ab, während Strack (12,24) sich strecken musste, um Theresa Schacht (12,26) von der LG Reinhardswald in Schach zu halten. Im Finale siegte Schmidt mit Saisonbestleistung in 12,08 vor Strack, die in 12,22 zum dritten Mal an diesem Tag eine neue persönliche Bestleistung über die 100 m aufstellte. Der Zweikampf fand über 200 m seine Fortsetzung. Beide bestritten den selben Vorlauf und befolgten die Aufforderung des hessischen Sprintkadertrainers Dominic Ulrich (Heppenheim), „aggressiv um die Kurve, und dann ausrollen lassen.“ Im Finale ging es richtig zur Sache. Beide Sprinterinnen erreichten mit klarem Abstand zur Konkurrenz parallel die 100 m-Startlinie, dann setzte sich Ann-Christin Strack kontinuierlich in Front und gewann in 24,87. Schmidt erkämpfte in persönlicher Bestzeit von 25,25 Silber. Mit ihrer Siegeszeit verbesserte die Ostschülerin Strack deutlich den bisherigen Gießener Kreisrekord von 25,44, welcher von Beatrice Marscheck 2001 in Ulm aufgestellt wurde.

Mit Gold belohnt wurde auch Julia Gerter. Die noch 15-Jährige steigerte sich direkt nach Rang zwei im Hürdensprint (14,82) im letzten Weitsprungversuch von zuvor 5,55 m auf die Siegesweite von 5,75. Voller Lob war Trainer Czech bezüglich der beiden LAZ-Mädels aus der B-Jugend: „Anni war mental Spitze und zeigte im 200 m-Finale das Toprennen ihrer bisherigen Saison“, und ergänzte, „Ähnliches gilt für Julia Gerter. Julia ist durch das Hürdenfinale noch mal richtig warm geworden und bewies in ihrem letzten Sprung nicht nur das schon lange bekannte Talent, sondern zeigte auch tolle Konzentration und Nervenstärke.“

Ergebnisse


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(Bild: Rainer Schmidt)
Beatrice Marscheck holt sich souverän auch den Hessentitel über 200m.


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(Bild: Rainer Schmidt)
Ann-Christin Strack (2. von links) wird Hessenmeisterin über 200 m der B-Jugend.
Posted by Nils on Tuesday 22 June 2010 - 11:44:30 printer friendly create pdf of this news item
Marscheck, Strack und Gerter Medaillenanwärter bei den Hessischen in Wetzlar am Wochenende
Mit Material aus dem Giessener Anzeiger: WETZLAR (ras). Für die Gießener Teilnehmer sind die hessischen Meisterschaften der Leichtathleten der Männer, Frauen und B-Jugendlichen am Samstag und Sonntag in Wetzlar praktisch ein Heimspiel. Dafür gemeldet sind Athleten des LAZ Gießen, der LG Wettenberg, der LG Langgöns-Oberkleen, der TSF Heuchelheim und der TSG Gießen-Wieseck. Aussichtsreiche Bewerberin auf gleich drei Hessentitel ist Beatrice Marscheck. Die Garbenteicherin kann in Wetzlar weitere Anläufe nehmen, um die Weitsprungnorm des DLV von 6,60 m für die Europameisterschaften Ende Juli in Barcelona endlich zu knacken. Bevor die Athletin des LAZ Gießen jedoch am Samstag um 13 Uhr an die Weitsprunganlage tritt, stehen für sie der Vor- und Zwischenlauf über 100 m auf dem Programm. Am Sonntag geht Marscheck als Titelfavoritin auch über die 200 m an die Startlinie. Immer gut für eine Medaille ist mit Adrian Becker ein weiterer LAZ-Athlet. Der Troher Mehrkämpfer zählt im neu gestalteten Wetzlarer Stadion besonders im Weitsprung und über 110 m Hürden zu den Anwärtern auf Spitzenplatzierungen. Für das LAZ ist zudem Lisa Magel gemeldet, die als A-Jugendliche mit 1,70 m die drittbeste Qualifikationsleistung im Hochsprung bei den Frauen zu bieten hat. Auf Platz eins der Meldeliste im Speerwurf der Frauen steht Theresa Pohl von der LG Wettenberg. Auch Nastasia Lich aus Heuchelheim, die im Trikot der LG Eintracht Frankfurt antritt, zählt mit dem Speer zu den Medaillenkandidatinnen. Viel Aufmerksamkeit weckte in der Vorwoche beim Abendsportfest in Wetzlar der 100 m Sprint von Issam Ammour (LAZ), als der B-Jugendliche mit 11,03 s bei regulärem Wind locker die Qualifikationsleistung von 11,30 s für die deutschen B-Jugendmeisterschaften in Ulm erfüllte. Herausgefordert um den Titel der weiblichen B-Jugend über 100 m werden Ann-Christin Strack (LAZ) und Cynthia Schmidt ( TSF Heuchelheim) durch Maryse Luzolo (Eintracht Frankfurt), die gerade erst bei den Blockwettkämpfen in Bad Homburg mit 12,36 bei einem kräftigen Gegenwind von 1,7 m/s auftrumpfte. Auch über 200 m zählen Strack und Schmidt zu den Medaillenanwärterinnen, genauso wie Julia Gerter (LAZ) über 100 m Hürden, die mit 14,75 s eine der besten Vorleistungen aufweisen kann.
Posted by Nils on Friday 18 June 2010 - 09:57:35 printer friendly create pdf of this news item
Marscheck wartet weiter auf EM-Norm
6,42 m beim Springermeeting in Dillingen - Dritter Platz hinter Überraschungssiegerin Weitzel - Auf ein Neues in Wetzlar
Mit Material aus dem Giessener-Anzeiger:DILLINGEN (jth). Einen spannenden Weitsprungwettbewerb mit einem unerwarteten Ausgang bei den Frauen bekamen die Zuschauer beim 3. Sprungmeeting in Dillingen am Samstag zu sehen. So siegte Michelle Weitzel (LG Telis Finanz Regensburg) mit neuer Freiluftbestleistung von 6,49 Metern. Die Leistungen blieben bei schwierigen Windbedingungen allgemein jedoch hinter den Erwartungen zurück. Auch Beatrice Marscheck vom LAZ Giessen/SV Garbenteich konnte nicht die großen Akzente setzen. Sie wollte sie im fünften Anlauf die EM-Norm von 6,60 m knacken, blieb aber mit 6,42 m, erzielt im dritten Versuch, deutlich hinter den Ambitionen zurück. „Die Bedingungen waren heute nicht so einfach, dies machte Bea zu schaffen Dazu kommt noch, dass wir den Anlauf um zwei Schritte verlängert haben. Alles zusammen war ein wenig zu viel, um eine EM-Norm zu knacken“ so Trainer Markus Czech begin_of_the_skype_highlighting end_of_the_skype_highlighting. Bei ständig wechselnden Windverhältnissen und zwischendurch auch etwas Regen hatten die meisten Springerinnen Probleme, gültige Sprünge in die Grube zu bringen. Einzig Michelle Weitzel blieb ohne Fehlversuch. Bereits im zweiten Versuch ging Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt) mit windunterstützten 6,47 Metern in Führung und wiederholte diese Weite im dritten Durchgang. Im letzten Versuch konterte Michelle Weitzel dann mit 6,49 Metern, was für sie gleichbedeutend mit dem Sieg und einer neuen Freiluftbestleistung war. Beatrice Marscheck fand nur schwer in den Wettkampf und startete mit zwei ungültigen Versuchen. Erst im letzten Durchgang konnte sie sich mit 6,42 Metern noch auf Rang drei nach vorne arbeiten. Dahinter belegten Anika Leipold (Hamburger SV) mit 6,37 Metern und Lokalmatadorin Bianca Kappler (LC asics Rehlingen) mit 6,36 Metern die Plätze vier und fünf. Mit entsprechend gemischten Gefühlen bewertete Disziplintrainer Uli Knapp die Ergebnisse. „Das war ein schöner und vor allem spannender Wettkampf. Die Leistungen haben aber etwas unter der Windlotterie gelitten.“ Speziell mit dem Abschneiden von Bianca Kappler war er als Heimtrainer genau wie sie selbst nicht ganz zufrieden. Beatrice Marscheck hat nun am kommenden Wochenende bei den Hessischen Meisterschaften in Wetzlar die nächste Chance, die Norm zu knacken
Ergebnisse
Posted by Nils on Tuesday 15 June 2010 - 20:51:37 printer friendly create pdf of this news item
- SVG-LA.DE jetzt mit Videos online -
Beatrice Marscheck bei den DHM in Friedberg inklusive dem Siegsprung auf 6,53 m




Posted by Nils on Saturday 12 June 2010 - 19:06:45 printer friendly create pdf of this news item
6,68 Meter von Beatrice Marscheck verweht
(Mit Material vom Leichtathletikportal www.leichtathletik.de) In Heppenheim versammelten sich am Donnerstag zum ersten Mal die Weitspringerinnen und Weitspringer für den Hans Baumgartner-Pokal. Top-Leistungen erzielten vor allem die Frauen. WM-Starterin Beatrice Marscheck (LAZ Gießen) siegte mit hervorragenden 6,68 Metern, allerdings bei irregulärem Rückenwind gesprungen.Die Bedingungen waren zwar hervorragend: die Sonne schien, das 350 Zuschauer umfassende Publikum applaudierte unaufhörlich und die Anlage versprach gute Leistungen. Doch war der Wind bei den meisten Springerinnen und Springern nicht hold. Teilweise blies wie bei Beatrice Marscheck der Wind sogar mit fünf Metern pro Sekunde von hinten. Die Siegerin meinte dazu: „ Ich freue mich zwar über die gute Leistung, doch ich ärgere mich auch ein bisschen über den zu starken Wind.“

Trainer Markus Czech war wesentlich positiver gestimmt und sieht seine Athletin bei ihrem nächsten Wettkampf in Dillingen die EM-Norm (6,60 m) springen. Mehr dazu unter diesem LINK.
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Vom Winde verweht waren die 6,68 m von Beatrice Marscheck beim Abendsportfest in Heppenheim. Nun soll die EM-Quali von 6,60 m in Dillingen gesprungen werden.
Posted by Nils on Friday 04 June 2010 - 18:14:37 printer friendly create pdf of this news item
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