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Beatrice Marscheck untermauert Ausnahmestellung - Tobias Kretzschmar wird Hessischer B-Jugendmeister im Kugelstoßen
Mit Material aus dem Giessener-Anzeiger (ras): FRANKFURT/GIESSEN (ras). Seit Jahren ist Beatrice Marscheck in Hessen auf der Sprintgeraden und im Weitsprung nicht zu schlagen. Das stellte die Athletin des LAZ Gießen bei den Hessischen Landes-Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend B einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis. Von den in der Frankfurt-Kalbacher Leichtathletikhalle insgesamt vier zu vergebenden Weitsprungtitel gingen noch zwei weitere an den Gießener Raum.
Der LAZ-Mehrkämpfer Konstantin Grißmer gewann bei den Männern und Lisa Mayer von der LG Langgöns-Oberkleen siegte überraschend bei den B-Jugendlichen. Einen weiteren obersten Treppchenplatz für das LAZ Gießen erkämpfte Tobias Kretzschmar im Kugelstoß der Jugend B.
Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerkes sprintet Beatrice Marscheck derzeit die 60-m-Finalläufe, denn nach einem lockeren Vorlaufsieg in 7,83 s und 7,63 s im Zwischenlauf gewann die 25-Jährige, wie bei ihren beiden Siegen in der Vorwoche, das Finale in 7,58 s. Als einzige Finalistin hielt dabei Ksenia Achkinadze (7,65) von der LG Eintracht Frankfurt auf den ersten 30 Metern dagegen. Knapp eine Stunde nach den Sprints stand für die Frauen der Weitsprung auf dem Plan. Marscheck sprang in allen Versuchen deutlich über sechs Meter und knabberte mit ihrer Tagesbestweite von 6,38 m im fünften Sprung wieder am hessischen Hallenrekord von 6,41 m. „Beatrice konnte durch eine Fußverletzung im Dezember nur stark eingeschränkt trainieren. Das machte sich durch die kurz aufeinander folgenden Disziplinen im Weitsprung womöglich bemerkbar. Im 60-m-Hallensprint bin ich zuversichtlich, dass nach dreimal identischer persönlicher Bestzeit, noch eine Steigerung im Hundertstelbereich denkbar ist“, sagte ihr Trainer Markus Czech.
Bei den B-Jugendlichen wuchtete Tobias Kretzschmar die Kugel bereits im ersten Versuch zur neuen persönlichen Bestweite von 16,11 m. Kretzschmar, der einen großen Teil seines Trainings bei Wurfkadertrainer Jörg Schulte in Frankfurt absolviert, übertraf seinen härtesten Konkurrenten Hendrik Nungeß (LG Neu-Isenburg/Heusenstamm/15,05) zudem in drei weiteren Versuchen.
Über die 200 m der Frauen trat Ann-Christin Strack (LAZ Gießen) an den Startblock. Nach der schnellsten Vorlaufzeit von 25,32 s musste sich die eigentlich A-Jugendliche im Finale in 25,36 s knapp hinter Silke Pufahl (LG Bad Soden/Sulzbach/25,18) mit dem Silberrang begnügen.
Ein Ausfall der Zeitnahme im letzten 200-m-Vorlauf der B-Jugendlichen ließ Laufsiegerin Julia Gerter lange um eine gute Außenbahn bangen. Das kostete Nerven und Konzentration. Letztlich wurde Gerter Bahn vier im ersten der beiden gleichberechtigten Finalläufe zugeordnet. Zwar siegte die LAZ-Athletin in ihrem Lauf in 25,50 s. Diese Zeit übertrafen im zweiten Lauf jedoch Helene Gräfe zu Baringsdorf (Wiesbadener LV/25,21) und Luzolo Maryse (Frankfurt/25,36), so dass Gerter sich mit Platz drei begnügen musste.

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(Bild: Rainer Schmidt)
Sprintet ihre 60-m-Finalläufe momentan mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerkes: Beatrice Marscheck vom SV-Garbenteich.
Posted by Nils on Tuesday 18 January 2011 - 21:12:23 printer friendly create pdf of this news item
Beatrice Marscheck sichert sich das Double bei den Hessischen-Hallenmeisterschaften - HLV-Coach Philipp Schlesinger mit erfolgreichem HLV-Trainer Einstand
Mit Material von der HLV-Seite: Same procedure as every year. Diese berühmte Aussage trifft perfekt auf die Gießenerin Beatrice Marscheck zu. Wie jedes Jahr schaffte sie bei den Hessischen Hallenmeisterschaften das Double: Gold über 60 Meter und Gold im Weitsprung. Am ersten Tag der Titelkämpfe in Frankfurt/Kalbach sorgte die 25-Jährige zudem für ein Novum. Mit ihrer Siegzeit von 7,58 Sekunden stellte sie ihre persönliche Hallenbestleistung zum dritten Mal ein – innerhalb einer Woche. Auch im Weitsprung führte am ersten Wettkampftag kein Tag an der WM-Teilnehmerin von 2009 vorbei. Mit sehr guten 6,38 Meter verpasste Beatrice Marscheck nur knapp ihre eine Woche zuvor aufgestellte Bestleistung – und den Hessischen Hallenrekord (6,41 m). Ksenia Achkinadze (LG Eintracht Frankfurt) sorgte mit ihren 6,23 Meter als Zweitplatzierte dafür, dass der Weitsprungwettbewerb der Frauen in diesem Jahr wirklich hochklassig war.
Die mit Spannung erwarteten Hochsprung-Wettkämpfe hielten annähernd das, was sich die Experten versprochen hatten. Bei den Männern gewann der deutsche Hallenmeister Martin Günther (LG Eintracht Frankfurt) mit 2,19 Meter, anschließend scheiterte der Hallen-WM-Achte nur recht knapp an der nationalen Jahresbestleistung von 2,23 Meter. „Bei 2,19 Meter war noch ein bisschen Platz“, sagte Günther. „Und meine Trainingsphase ist noch nicht ganz so weit weg.“ Die Form scheint zu stimmen bei dem 24-Jährigen Frankfurter, der mittlerweile von Philipp Schlesinger trainiert wird. Im vergangenen Winter hatte Günther die Hallensaison bei den Hessenmeisterschaften mit 2,22 Meter begonnen, war bei den Deutschen sensationell über 2,30 Meter gefloppt und hatte sich damit für die Hallen-WM qualifiziert. Zur Trainingsgruppe Schlesinger gehört auch Steffen Klink vom TSV Kirberg. Das Mehrkampftalent steigerte sich als Hochsprung-Dritter von 1,94 auf 2,05 Meter.

Ergebnisse


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(Bild: Benjamin Heller)

Wieder doppelt erfolgreich: Beatrice Marscheck gewinnt die 60 m und den Weitsprung bei den Hessischen Hallenmeisterschaften 2011.

Posted by Nils on Monday 17 January 2011 - 20:56:47 printer friendly create pdf of this news item
Marscheck zieht das Tempo an - Neue Bestzeit über 60 Meter in Stadtallendorf und Frankfurt
Mit Material aus dem Giessener-Anzeiger (ras): Die Offenen Kreishallenmeisterschaften des Leichtathletikkreises Marburg in Stadtallendorf am Samstag sowie das Hallensportfest der LG Eintracht Frankfurt am Sonntag boten Möglichkeiten, sich auf die hessischen Hallentitelkämpfe an den kommenden Wochenenden vorzubereiten. Teils nutzten heimische Aktive gar beide Veranstaltungen und überzeugten mit herausragenden Leistungen.
So sprintete Beatrice Marscheck vom LAZ Gießen in Stadtallendorf im 60-m-Vorlauf starke 7,63 Sekunden und setzte im Finale gleichermaßen unbedrängt mit der persönlichen Bestzeit von 7,58 noch eine Topzeit drauf. In ihrer Spezialdisziplin Weitsprung überzeugte die Garbenteicherin in einem hochklassigen Feld mit Sprüngen zwischen 6,10 m und 6,40 m.
Bei den Männern war in der Herrenwaldhalle Ronnie Blaschek (LAZ) im Hochsprung mit 1,93 m nicht zu schlagen. LAZ-Mehrkämpfer Konstantin Grißmer zeigte ansteigende Form und sprang mit 1,81 m nah an seine persönliche Bestleistung heran. Im Weitsprung lieferte Grißmer zudem hervorragende 7,14 m ab.
Auch die Gießener Athleten der Jugend A überzeugten in Stadtallendorf. Costa Laurenz gewann die Sprints über 60 m (7,23) und auf der bekannt problematischen Rundbahn über 200 m in guten 23,30 Sekunden. Nicht am Start über 60 m war Issam Amour, der wegen eines Fußsehnenrisses im Training in den nächsten Wochen auf Sprints verzichten muss. Im Kugelstoßring war er jedoch mit 12,68 m nicht zu bezwingen.
Gleich drei Siege verbuchte Lisa Magel in der weiblichen A-Jugend mit 8,15 über 60 m, 9,37 bei 60 m Hürden und mit 1,64 m im Hochsprung.
Zwar lief Ann-Christin Strack (alle LAZ) mit persönlicher Bestzeit von 7,90 Sekunden die schnellste 60-m-Vorlaufzeit der Altersklasse, aber Schmerzen im Fuß beim 200-m-Sprintsieg (25,92) ließen die Ostschülerin mit Blick auf die Meisterschaften in den Folgewochen auf das 60-m-Finale verzichten. Vier Siege für Lisa Magel
Am Sonntag trat Marscheck in Frankfurt-Kalbach nur über 60 m an. Nach 7,61 Sekunden im Vorlauf bestätigte sie im Finale in 7,58 ihre gerade erst in Stadtallendorf erzielte Bestzeit und hielt damit Frauenkonkurrenz aus Hessen und angrenzenden Bundesländern in Schach. Der A-Jugendliche Costa Laurenz musste sich nach den Siegen am Vortag in Kalbach über 60 m in 7,19 knapp hinter Dameon Jones (Eintracht Frankfurt/7,15) mit Platz zwei begnügen. In den mit 24 Teilnehmern besetzten Zeitläufen über 200 m landete Laurenz in 22,97 Sekunden auf Platz vier. Sein LAZ-Vereinskamerad Tobias Kretschmer konnte im Kugelstoß der Jugend B nicht ganz an die hervorragenden 16,05 m vom Dezember 2010 anknüpfen und wurde mit 15,13 m hinter Hendrik Nungeß (LG Neu Isenburg-Heusenstamm/15,56) Zweiter.
In der weiblichen A-Jugend sprintete Lara Matheis von der TSG Gießen-Wieseck über 60 m in 8,25 auf Platz vier. Die Zeitläufe auf der Hallenrunde beendete Matheis in 26,57 als Dritte. Von der TSF Heuchelheim zur TSG Wieseck haben die Zwillinge Verena und Ruth Hillebrand gewechselt. Verena Hillebrand lief sowohl im Vorlauf wie auch im Finale 8,35 Sekunden und wurde Siebte. Mehrkämpferin Lisa Magel (LAZ) nutzte neben Stadtallendorf auch Frankfurt zur Formüberprüfung, sprang dort mit 5,53 m zum Sieg der Jugend A und schloss das Wochenende letztlich mit vier Siegen ab.

Ergebnisse

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(Bild: Rainer Schmidt)
Vier Starts, vier Siege: Lisa Magel, hier über die 60 m Hürden, präsentiert sich in Stadtallendorf und Frankfurt in ausgezeichneter Form.
Posted by Nils on Wednesday 12 January 2011 - 23:13:53 printer friendly create pdf of this news item
7,58 Sekunden und 6,40 Meter - perfekter Saisoneinstieg für Beatrice Marschek
Mit Material von der HLV-Seite: Einige hessische Leichtathleten sind bereits in die Hallensaison 2011 gestartet und haben dabei mit sehr guten Leistungen überzeugt. Insbesondere Beatrice Marschek vom LAZ Gießen machte am ersten Wettkampf-Wochenende von sich reden. Die 25-jährige WM-Teilnehmerin von 2009 im Weitsprung verbesserte zunächst in der Herrenwaldhalle von Stadtallendorf ihren 60-Meter-Rekord auf 7,58 Sekunden, genauso schnell war die Mittelhessin tags darauf beim Sportfest in Frankfurt-Kalbach. Zudem steigerte Beatrice Marschek in Stadtallendorf ihre Hallenbestleistung im Weitsprung auf 6,40 Meter und verpasste den Hessenrekord von Claudia Rath (6,41 Meter/2010) um nur einen Zentimeter. Nach einem - auch verletzungsbedingt - schwächeren Sommer 2010 hat die Weitspringerin laut Trainer Markus Czech für die WM-Saison 2011 als Ziel eine Leistung zwischen 6,80 und 6,85 Meter formuliert. Czech: „In der Halle muss ein Ziel auch die EM-Norm sein.“ Die Titelkämpfe in Paris finden vom 4. bis 6. März statt, das DLV-Limit liegt bei 6,55 Meter.
Es geht also wieder aufwärts bei Beatrice Marschek, die sich im WM-Sommer 2009 auf 6,70 Meter verbessert und in der deutschen Spitzenklasse etabliert hatte. Nach einem guten „Frühstart“ Ende Mai 2010 mit 6,53 Meter in Friedberg lief dann aber kaum noch etwas zusammen. Zumeist widrige äußere Bedingungen verhinderten in den nächsten Wettkämpfe weitere Steigerungen, noch vor der Deutschen Meisterschaften zog sich die sprintstarke Weitspringerin einen Muskelfaserriss in der tiefen Wadenmuskulatur zu, der zudem sehr spät diagnostiziert wurde. „Wir haben deshalb die Saison frühzeitig abgebrochen“, sagt Czech. Im Winter 2010/2011 jedoch sind die Zubringerleistungen besser denn je. Zweimal Bestzeit über 60 Meter, bessere Kraftwerte, eine umgestellte Armführung und der Anlauf mit jetzt 17 Schritten ließen die Hessin bei den offenen Kreishallenmeisterschaften „auf unserer Hausanlage“ (Czech) in Stadtallendorf 6,40 Meter weit fliegen. „Eine wunderbare Weite“, sagt der Trainer.
Und bei der verkürzten Anlauflänge - im vergangenen Sommer waren es noch 21 Schritte und damit etwa acht Meter mehr - soll es zunächst bleiben. Vielleicht wird es in den nächsten Wochen ein 17er-Anlauf mit Auftakt werden, vielleicht ein 19er, „das wird ganz nach dem Gefühl von Beatrice entschieden“. Fakt ist: Ihre vorherige Bestleistung mit 17 Anlaufschritten (6,25 Meter) hat die Freiluft-Hessenrekordlerin bereits im ersten Hallen-Wettkampf locker getoppt. „Sie ist nochmals schneller geworden. Ob sie die Geschwindigkeit in noch größere Weiten umsetzen kann, ist Kopfsache“, sagt Czech. Doch der Traum von den ganz großen Flügen im Sommer ist nun mal da, zumal der Wunsch nach einer „Standard-Wettkampfleistung“ (Czech) um 6,60 Meter. Die aktuell schnellste deutsche Weitspringerin mit Bestzeiten von 11,66 und 23,94 Sekunden (100, 200 Meter/2009) hat viel vor - auch bei den Hessischen Hallenmeisterschaften am nächsten Wochenende in Frankfurt.

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(Bild: Iris Hensel)

Beatrice Marscheck setzt nach einer durchwachsenen Sommersaison wieder zu neuen Glanztaten im WM Jahr 2011 an.
Posted by Nils on Tuesday 11 January 2011 - 22:25:45 printer friendly create pdf of this news item
Gelungener Hallentest von Beatrice Marscheck
Mit Material aus dem Leichtathletik-Portal www.leichtathletik.de: Bei den offenen Kreishallenmeisterschaften Marburg-Biedenkopf sorgte in der Stadtallendorfer Herrenwaldhalle am Samstag bei den Frauen die mehrmalige Hessenmeisterin Beatrice Marscheck (LAZ Gießen) für die Tagesbestleistung mit 6,40 Metern im Weitsprung.
Schon im 60-Meter-Sprint zeigte sie eine glänzende Form, als sie im Vorlauf (7,63 sec) und im Finale als Siegerin ihre Bestzeit (7,60 sec) auf 7,58 Sekunden steigerte. In ihrer Paradedisziplin, dem Weitsprung (Hessenrekordhalterin mit 6,73 m), zeigte sie trotz verkürzten Anlaufs ihre verbesserte Grundschnelligkeit und sprang bei ihrem ersten Saisontest im vierten Versuch mit 6,40 Metern persönliche Hallenbestweite.
Dabei konnte sie den Herrenwaldhallenrekord, gehalten von Anke Görge aus dem Jahr 1996 mit 6,36 Metern, um vier Zentimeter steigern und verfehlte nur um einen Zentimeter den hessischen Hallenrekord aus der letzten Saison, gehalten von Siebenkämpferin Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt; 6,41m). Auf den zweiten Rang sprang die Frankfurterin Xenia Achkinadze mit 6,11 Metern.

Ergebnisse

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(Bild: Giessener-Allgemeine)
Beatrice Marscheck verfehlt mit 6,40 m den Hessischen Hallenrekord im Weitsprung nur knapp.
Posted by Nils on Monday 10 January 2011 - 20:50:27 printer friendly create pdf of this news item
Die Weichen für Olympia sind gestellt
Mit Material aus der Giessener-Allgemeinen (lad): Im Jahr 2009 rückte die Leichtathletin Beatrice Marscheck schlagartig ins Rampenlicht, als sie sich im Weitsprung für die WM in Berlin qualifizierte und dort die deutschen Farben vertrat. Nun stehen neue Ziele an, und die Garbenteicherin möchte ihrer (ohnehin schon langen) Erfolgsliste noch eine Olympiateilnahme im Jahre 2012 in London hinzufügen. Die Weichen dafür sind bereits gestellt: Die 25-jährige Starterin des LAZ Gießen gehört dem Top-Team 2012 des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) - quasi der Leichtathletik-Nationalmannschaft - an und war mit diesem erst Anfang dieses Dezembers für eine Woche auf Trainingslager in der zypriotischen Hauptstadt Nikosia.
»Es bedeutet mir sehr viel, zum Top-Team zu gehören und sehen zu können, wie die anderen trainieren. Man kann sich gut untereinander austauschen und viel voneinander lernen. Das möchte ich nicht missen«, verbucht die Studentin für gymnasiales Lehramt in den Fächern Deutsch und Sport die Förderung durch den DLV als wertvolle Erfahrung. Als eine von gerade einmal sieben Hessen im Top-Team, das insgesamt 65 Sportler umfasst, wurde sie gemeinsam mit ihren Kollegen auf Zypern vor allem in Sachen Mentaltraining und Ernährungsberatung fit gemacht. Zudem stand für »Bea« Training in der sechsköpfigen Gruppe des Weitsprungnationaltrainers Ulrich Knapp auf dem Plan, der stets in regem Austausch mit ihrem Heimtrainer Markus Czech steht: »Mein Training gestaltet wie immer Markus, aber er und der Bundestrainer stimmen sich regelmäßig über die Inhalte ab«, so Marscheck über die ideale Betreuung, denn bei Deutschen Meisterschaften sitzen somit gleich zwei hoch qualifizierte Trainer an ihrer Seite.
Im Bundeskader fühlt sie sich auf jeden Fall wohl: »Dabei gefällt mir am meisten, dass hier so viele Leute sind, die dasselbe Niveau haben«, weiß Marscheck, dass die Leistungsdichte im Top-Team förderlich für ihr Vorankommen ist. Auch im Heimatverein wird sie künftig eine schnelle Trainingspartnerin für die Sprinteinheiten haben, denn mit der 17-jährigen Cynthia Schmidt wechselt eines der größten hessischen Sprinttalente von den TSF Heuchelheim zum LAZ. »Davon werden wir beide profitieren«, hofft Beatrice, dass die Heuchelheimerin, die schon als B-Jugendliche die 100 Meter in 12,04 Sekunden lief, sie einerseits »ziehen« und andererseits von ihr lernen wird.
Als bisher größten sportlichen Erfolg verweist die 25-Jährige, die rund achtmal wöchentlich trainiert, auf 2009: »Das ganze Jahr war super, allem voran die Teilnahme bei der WM in Berlin, der zweite Platz bei den Deutschen Meisterschaften oder die Teilnahme an der Universiade.« Und nicht zuletzt sprang sie im selben Jahr ihre Bestweite von 6,73 Metern, mit denen sie den hessischen Rekord hält: »Der Rekord bedeutet mir schon viel, und ich hoffe, er hält noch ein paar Jahre. Aber vielleicht breche ich ihn ja selbst noch mal...«, so Marscheck, die demnächst auch Inhaberin des hessischen Hallenrekords sein könnte. Dieser wurde erst in diesem Jahr von der für die LG Eintracht Frankfurt startenden Claudia Rath auf 6,41 Meter verbessert, »und über 6,40 Meter möchte ich schon springen«, so die Gießenerin.
Am 9. Januar wird sie in Kalbach ihr Hallendebüt für diese Saison geben und eine Woche darauf bei den hessischen Meisterschaften die Titelverteidigung über 60 Meter und im Weitsprung in Angriff nehmen. Der Sprint soll also auch künftig nicht zu kurz kommen, »denn er ist die Grundlage für den Weitsprung und macht mir einfach Spaß«, erzählt Marscheck, die auch schon über 100 Meter Süddeutsche Meisterin war.
Dass sie in diesem Jahr zwar fünffache hessische Meisterin wurde, aber trotzdem nicht ganz an die Leistungen des Vorjahres anknüpfen konnte, lag an Achillessehnenbeschwerden. War ihr noch ein guter Saisonstart gelungen, als sie im Mai deutsche Hochschulmeisterin mit guten 6,53 Metern wurde, musste sie die Saison wegen der Beschwerden vorzeitig beenden und das Unternehmen EM-Start begraben.
Doch trotz der abgebrochenen Saison blickt sie positiv voraus: »Mein Ziel für 2011 sind konstante Weiten um die 6,60 Meter, mit einem Ausreißer an die 6,80 Meter sowie ein Start bei der WM.« Die Qualifikation für die Titelkämpfe im südkoreanischen Daegu beträgt einmal 6,75 Meter oder zweimal 6,67 Meter, was eine härtere Norm als in den Vorjahren ist, aber dennoch machbar erscheint.
Das Umfeld für dieses Vorhaben sowie für London 2012 scheint ebenfalls zu stimmen: »Dem LAZ Gießen bin ich sehr verbunden, denn ich bin von Anfang an in diesem Verein und werde hier sehr großzügig unterstützt.« Auch auf privater Ebene stört sich niemand daran, dass sie ihr Leben massiv auf den Leistungssport ausrichtet: »Es haben alle Verständnis dafür und es stört auch niemanden, wenn ich abends mal nicht mitkomme«, so Marscheck, die im kommenden Herbst ihr erstes Staatsexamen ablegt. Danach nimmt sie sich ein ganzes Jahr frei, um sich professionell auf Olympia vorbereiten zu können, und geht erst im Herbst 2012 in das Referendariat. Optimaler kann man eine Olympia-Vorbereitung wohl kaum in Angriff nehmen, sodass die Hoffnungen berechtigt sind, dass Gießen bald wieder eine Starterin bei den Spielen stellen wird. (lad)

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(Bild: Giessener-Allgemeine)
Beatrice Marscheck ist auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2012 in London.
Posted by Nils on Wednesday 22 December 2010 - 20:00:56 printer friendly create pdf of this news item
Vorweihnachtskriterium in Stadtallendorf: Ann-Christin Strack imponiert mit neuem Hallenrekord - Tobias Kretschmar mit überragender Kugelstoßweite
Mit Material aus dem Giessener-Anzeiger (Ralf Schmidt): STADTALLENDORF (ras). Das 27. Vorweihnachtskriterium in der Stadtallendorfer Herrenwaldhalle bot aus Gießener Sicht eine Reihe erfreulicher Überraschungen. Denn gerade die Spitzenathleten trumpften groß auf, so dass mit Blick auf die Landeshallenmeisterschaften im Januar - aber auch auf der deutschen Ebene - einiges erwartet werden darf. So sprintete Ann-Christin Strack vom LAZ Gießen über 200 m einen neuen Hallenrekord. Der Troher Adrian Becker und Cynthia Schmidt (TSF Heuchelheim) imponierten mit persönlichen 60 m-Bestzeiten, Tobias Kretschmar verbesserte sich im Kugelstoßring auf 16,05 m. Auch bei den jüngeren Jahrgängen, insbesondere im A-Schülerbereich, gab es eine Reihe starker Ergebnisse.
Tolle Zeiten gab es in den Sprints der weiblichen Jugend. Bereits mehr als sechs Stunden hatte Ann-Christin Strack mit Aufwärmen und 60 m-Sprints in der Herrenwaldhalle verbracht, bis die Gießenerin zu ihrem letzten B-Jugendlauf über die 200 m antrat. In 25,61 erkämpfte die LAZ-Sprinterin nicht nur den Tagessieg, sondern verbesserte zudem den Hallenrekord von Beatrice Marscheck (ebenfalls LAZ/25,69) aus 2002 um acht Hundertstel Sekunden. Über 60 m erreichte Strack Platz zwei in 7,92. Der Sieg auf der Hallengeraden ging an Cynthia Schmidt von den TSF Heuchelheim, die nach elf Wettkampfjahren für die TSF ab Januar 2011 zum LAZ Gießen wechselt. Nach erfreulichen 7,69 im Vorlauf, steigerte sich Schmidt im Finale auf 7,62 und zeigte damit bereits im ersten Rennen der Hallensaison 2011 eine deutsche Top-Ten-Zeit im U20-Bereich. Über 200 m blieb Schmidt in 26,07 etwas unter ihren Erwartungen und wurde Zweite hinter Strack. In 27,35 ging durch Lara Matheis von der TSG Gießen-Wieseck auch der dritte Platz über die 200 m der Jugend an eine heimische Athletin.
In der männlichen Jugend lieferte eine Reihe LAZ-Athleten gute Ergebnisse ab. Issam Ammour gewann die 60 m der B-Jugend in 7,17 knapp vor seinem Trainingsgefährten Costa Laurenz (7,19), der über 200 m in 24,02 einen weiteren zweiten Podestplatz einheimste und im Weitsprung mit 6,55 m andeutete, auch in dieser Disziplin in der hessischen Spitze mitmischen zu können. Matis N`Dongo (ebenfalls LAZ) wurde über die Hallenrunde hinter Patrick Kaya (LG Neu-Isenburg/Heusenstamm/ 23,78) und Laurenz in 24,61 Dritter. Bereits dreimal hatte Tobias Kretschmar im Kugelstoß seine Freiluftbestleistung von 15,29 m überboten, ehe er im letzten Versuch mit 16,05 das i-Tüpfelchen setzte. Damit kann der LAZ-Athlet, der auch im nächsten Jahr in der B-Jugend antritt, auf ein gutes Abschneiden bei den hessischen Hallenwettkämpfen im Januar hoffen.

Ergebnisse

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(Bild: Rainer Schmidt)
Ann-Christin Strack erkämpft auf der 200-Meter-Distanz nicht nur den Tagessieg in Stadtallendorf, ihre 25,61 Sekunden bedeuten auch einen neuen Hallenrekord. Sie löst die Bestmarke von Beatrice Marscheck aus dem Jahr 2002 ab.
Posted by Nils on Saturday 18 December 2010 - 21:12:08 printer friendly create pdf of this news item
Ausschreibung für das Hallensportfest mit integrierten Kreismeisterschaften der Schüler/innen B-D am 20. Februar 2011 ist online
Die Ausschreibung inklusive Zeitplan für das Hallensportfest in Watzenborn-Steinberg ist nun verfügbar.Dabei ist zu beachten, dass das Sportfest dieses Jahr zum ersten Mal im Februar stattfindet. Download
Posted by Carsten on Wednesday 15 December 2010 - 23:26:03 printer friendly create pdf of this news item
Diskusanlage in Eigenarbeit erbaut
Rege Betriebsamkeit der etwas anderen Art herrscht derzeit auf dem Sportgelände der Abteilung. Dort, wo normalerweise jugendliche Nachwuchsathleten laufen, springen und werfen trainieren, tummelt sich in diesen Tagen der Vorstand der Abteilung mit etlichen Helfern und zieht eine den aktuellen Regularien des IAAF konforme Diskuswurfanlage in Eigenarbeit hoch.
Vor einiger Zeit wurde dafür zunächst der Diskusring aus Beton gegossen und die Pfeiler des Wurfnetzes im Boden verankert. Das Netz bzw. dessen Gerüst stammt aus dem ehemaligen Bestand des Gießener Weststadions. Nachdem der Ring ausgehärtet war, wurden um diesen Pflastersteine gelegt, die insgesamt eine Rechteckform bilden.
Der Vorstand der Abteilung ist zuversichtlich, die abschließenden Arbeiten bald beendet zu haben, so dass sich die Garbenteicher Athleten und Trainer zur Eröffnung der Sommersaison 2011 auf eine brandneue Diskusanlage freuen können.


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Posted by Nils on Monday 18 October 2010 - 14:16:04 printer friendly create pdf of this news item
Bilder Volkslauf 2010
Endlich sind sie online. Nachdem uns technische Probleme lange Zeit daran gehindert hatten, die Bilder hochzuladen, haben wir das Problem nun gelöst. Viel Spaß bei den Impressionen des diesjährigen Garbenteicher Volkslaufes! Hier geht's zu den Bildern.
Posted by Max on Wednesday 13 October 2010 - 19:51:32 printer friendly create pdf of this news item
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